Rund um den RollbergDes Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken |
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Die SchillerpromenadeEin »Wohnpark« der Stadt Rixdorf für Besserverdienende um 1900.
Zu Beginn des ersten Weltkrieges war die Bebauung weitgehend abgeschlossen, bis auf die Blöcke an der Oderstraße. Hier wurden vom Architekten Bruno Taut, dem Erbauer der Hufeisensiedlung entsprechend den Reformideen der 20er Jahre preiswerte Arbeiterwohnungen geschaffen. Im zweiten Weltkrieg blieb das Quartier nahezu unzerstört und hat so seinen ursprünglichen Zustand weitestgehend bewahrt. Nur die »Besserverdienenden«, die wohnen schon lange nicht mehr hier -- wozu sicher auch der Lärm des anschließenden Flughafen Tempelhof beigetragen hat. Seit Sommer 1996 schützt eine Erhaltungsverordnung das städtebauliche Ensemble ebenso wie die Mieter und seit 1999 sorgt sich ein Quartiersmanagement um den Erhalt des Kiezes.
Seit dem letzten Jahr ist der Grünstreifen in der Mitte der Promenade wiederhergestellt und lädt tatsächlich wieder zum Promenieren ein.
Zentrum des Schillerkiezes ist die 1906 gebaute Genezarethkirche.
Am südlichen Ende der Schillerpromenade liegt wie ein Querriegel in der Leinestraße die ehemalige Baugewerbeschule (Ingenieurschule für Bauwesen) und heutige Carl-Legien-Oberschule. Bis 1981 war dort die Technische Fachhochschule untergebracht, bis sie — da für die Studenten der Fluglärm unerträglich wurde — in einen Neubau in den Wedding zog. Neuköllner Oberschülern dagegen meinte man den Fluglärm ruhig zumuten zu können. Quelle: Bezirksamt Neukölln von Berlin: Berlin-Neukölln, seine Geschichte und Denkmale. Rixdorf, Berlin 1999 Artikel vom 6. Juni 2003. Alle Photos: Gabi Kantel. Ein Klick auf die Thumbs öffnet die Photos in einem neuen Fenster. Werbung |
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