Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Wohnhaus und Umspannwerk in der Richardstr. 20-21

Umspannwerk Richardstr., Photo: Gabriele Kantel, 01.05.2003 Schafställe im Hof des Umspannwerks, Photo: Gabriele Kantel, 01.05.2003

Das E-Werk oder Umspannwerk in der Richardstraße (Stadtplan) wurde 1926 - 1928 von dem BEWAG-Architekten Hans-Heinrich Müller gebaut. Es ist eines von vielen E-Werken, die nach der Zusammelegung von Groß-Berlin notwendig wurden, um die Stromversorgung der Stadt zu sichern. Um nicht zu viel Leistung zu verlieren, wurde der Strom von den am Stadtrand gelegenen Kraftwerken mit 30 kV geliefert und mußte in diesen Umspannwerken auf 6 kV »abgespannt« werden. Seit etwa 15 Jahren werden diese Abspannwerke nicht mehr benötigt und es müssen neue Nutzungskonzepte für die denkmalgeschützten »Industriekathedralen« gefunden werden. So zog z.B. in das Abspannwerk in der Charlottenburger Leibnizstr. die Firma MetaDesign ein und das Abspannwerk Humboldt im Prenzlauer Berg wurde ein Designmuseum.

Logo 48 Stunden Neukölln Für das E-Werk in der Neuköllner Richardstraße wurde noch kein Nachnutzer gefunden, so daß es auch in diesem Jahr wieder ein Schauplatz der 48 Stunden Neukölln ist. Über vier Stockwerke finden Kunstausstellungen und Installationen statt.

Auf dem Hof des E-Werks findet man neben Garagen seltsamerweise auch einen Schafstall.

3Sat über die Elektropolis Berlin.

Artikel vom 3. Juni 2003. Alle Photos: Gabi Kantel. Ein Klick auf die Thumbs öffnet die Photos in einem neuen Fenster.




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