Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Träume weiter...

Traumfabrik Neukölln, Photo: Gabriele Kantel, 13.06.2003

Die Traumfarbik Berlin ist ein Neuköllner Stadtteil- und Kulturzentrum mit dem Schwerpunkt osteuropäische Kultur. Die Themen der Traumfabrik sind Kultur, Freizeit und Tourismus, Gesundheit und Ernährung, Ökologie, Kunsthandwerk, Dienstleistungen und Wohnen. Sie will als Ort der Begegnung den Mittelstand, das Handwerk und den Handel durch Kunst und Kulturveranstaltungen zusammenbringen. Dazu wurde eine alte Matratzenfabrik in der Braunschweiger Straße 55 wieder aktiviert und mit Leben gefüllt.

Traumfabrik Neukölln, Photo: Gabriele Kantel, 13.06.2003

Seit Juni 2002 finden hier regelmäßig Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt und jeden Samstag und Sonntag werden hier Antikes, Instrumente (man beachte die Sammlung exklusiver Gitarren), Nippes und andere Sammlerobjekte zum Verkauf präsentiert.

48 Stunden Neukölln Logo Schon im letzten Jahr war die Traumfabrik bei den 48 Stunden Neukölln dabei und auch in diesem Jahr ist sie mit einem außergewöhnlichen und exklusiven Programm vertreten: »träume weiter...«. Es gibt an allen drei Tagen Ausstellungen, Lesungen, ein Kinderprogramm und natürlich viel Musik. Christel Guhde liest unter dem Titel »Wie singen über das Südmeer« aus ihren Erzählungen von Meer und Menschen, die Photokünstlergruppe CPU dokumentiert architektonische Zustände in Neukölln, das »Testament« von Francois Villon wird von Giampiero Piria gespielt und von Serge Corteyn musikalisch begleitet, das Lob der Verzweifelung wird besungen, die Ben Fiedler Band und rotationsprinzip rocken bis zum Abwinken und noch vieles, vieles mehr findet im Traumhof, in der Traumbar und im Traumgarten statt.

Traumfabrik Neukölln, Photo: Gabriele Kantel, 13.06.2003

Die Traumfabrik schließt wie ein Riegel die Richardstraße — die neue Kulturmeile Neuköllns — ab. Sie ist daher ein idealer Start- und Endpunkt für Menschen, die die 48 Stunden und Neukölln erkunden und erleben wollen.

Wir sehen uns dort...

Artikel vom 17. Juni 2003. Alle Photos: Gabriele Kantel.




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