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Museum im Böhmischen DorfAm 18. September 2005 ab 12 Uhr wird das Museum im Böhmischen Dorf in Berlin-Neukölln mit einem festlichen Empfang eröffnet. Im Museum werden Geschichte, Entstehung und Siedlungsstruktur des Böhmischen Dorfes sowie Traditionen, Glauben, Handwerkskunst, Pädagogik, Leben und Arbeiten seiner Bewohner in Vergangenheit und Gegenwart dargestellt. Betreiber des Museums ist der als gemeinnützig anerkannte Verein „Museum im Böhmischen Dorf e.V.", dessen Mitglieder die Ausstellung in ehrenamtlicher Arbeit gestaltet haben. Die Exponate stammen größtenteils von Mitgliedern der Herrnhuter Brüdergemeine und aus der Brüdergemeine selbst. Das Museum ist im ehemaligen Schulhaus der Böhmen in der Kirchgasse 5 untergebracht. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, errichtet 1753-54, diente zunächst als Betsaal und Schulhaus und ab 1909 als Wohngebäude. 1980-82 wurde es durch das Zukunfts-Investitions-Programm (ZIP) des Senats saniert. Eine Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss des Gebäudes wird nun das kleine Museum zur Geschichte des Böhmischen Dorfes und der Herrnhuter Brüdergemeine in Berlin beherbergen. Vorerst wird das Museum nach vorheriger Anmeldung und zu speziellen Terminen besucht werden können. Das Museum ist behindertengerecht.
Öffnungstermine: Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Cordelia Polinna, cordelia.polinna@museumimboehmischendorf.de Artikel vom 15. September 2005 Werbung |
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