Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Die Arbeit »Hic bir yere gidememek/ Nirgendwo Ankommen« hat ihre Wurzeln in Gesprächen und Interviews mit türkischen Migranten oder Migrationswilligen. Die Arbeit behandelt inhaltlich den Zustand zwischen Weggehen und Ankommen bzw. der Vermutung, ein ewig Sehnender zu werden.

Weggehen kann der-/diejenige, den eine starke Idee, Wunsch, Glaube oder Vision von positiver Veränderung im Leben aus dem Gewohnten in das Neue, Unbekannte treibt.Ferner thematisiert die Arbeit die Widersprüche zwischen individuellen Wünschen und Entscheidungen und der politischen Ebene von Migration. Die Künstlerin Susanne Bosch war 2003 als Stipendiatin des Berliner Senats für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Istanbul. Dort begann sie, sich Migrationsbiographien erzählen zu lassen, photographierte Visaschlangen vor Konsulaten, verwandelte die Migrationsgeschichten in Schattentheater.

Nirgendwo ankommen, Photo: Gabriele Kantel, 8.12.2004 Nirgendwo ankommen, Photo: Gabriele Kantel, 8.12.2004
Nirgendwo ankommen, Photo: Gabriele Kantel, 8.12.2004 Nirgendwo ankommen, Photo: Gabriele Kantel, 8.12.2004

Die Ausstellung im Kommunikationszentrum MittenMang in der Lenaustraße 22 zeigt erste Auszüge der Lebensgeschichten-Sammlung. Während der 14-tägigen Ausstellung zu den Biographien gab es am Eröffnungsabend und wird es auch am 13., 17. und 22. Dezember jeweils um 19 Uhr Schattentheatervorstellungen geben.

Weitere Informationen gibt es hier und hier.


Photos: Gabriele Kantel. Ein Klick auf die Bilder öffnet Vergrößerungen in einem neuen Fenster.




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