Rund um den RollbergDes Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken |
|
|||||||||||
|
Navigation
Aus dem Kiez
Reuterkiez Rollberg Schillerpromenade Hermannstraße Karl-Marx-Straße Rixdorf Sonnenallee Wissmannstraße Britz Buckow Rudow Szene und Kultur Atelierbesuche 48 Stunden Nacht und Nebel Theater und Kabarett (Szene-) Kneipen Karneval der Kulturen Parks und Gärten Hasenheide Körnerpark Carl-Weder-Park Schulenburgpark Gartenarbeitsschule Rixdorfer Ruhe Ein Friedhof stirbt St. Thomas-Friedhof Emmauskirchhof St. Jacobi-Friedhof Sonstiges Arbeit und Soziales Sport Müllbeseitigung Flughafen Tempelhof Linksammlung Karl-Marx-Straße Ideal-Passage Saalbau Neukölln 20 Jahre Feuerwache Asien-Woche 2003 Straßenfest 2003 |
Werbung
|
|||||||||||
Rixdorfer Baugeschichte: Die Ideal-PassageDie Baugenossenschaft Ideal gründete sich 1907 mit dem Ziel, die »ideale« Kleinwohnung für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen. Die Gründungsmitglieder waren Mitarbeiter der Ortskrankenkasse Rixdorf, denen sich später viele Ärzte, Zahnärzte und Apotheker anschlossen. Ziel war es, zu den untragbaren hygienischen Wohnverhältnissen der Großstadt eine Alternative zu bieten. Damals ließ die Bauordnung Wohnhöfe zu, die so eng waren, daß in vielen Wohnungen keine ausreichende Belichtung und Belüftung gewährleistet war. Aufgrund dieser Bedingungen litten die Bewohner solcher Quartiere unter »Armeleutekrankheiten«, wie beispielsweise Tuberkulose. Das erste Bauprojekt der Genossenschaft war die Ideal-Passage, zwischen den zwei Straßenzügen Fuldastraße 55 - 56 und Weichselstraße 8 in Neukölln gelegen. Die fünfgeschossige Mietwohnanlage wurde von 1907 bis 1908 erbaut. Die Architekten waren Willi und Paul Kind. Durch die Zusammenlegung zweier Straßengrundstücke und einem Binnengrundstück enstand die Möglichkeit, vier große, gärtnerische gestaltete Innenhöfe anzulegen, um die sich 121 Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen gruppierten. Die Wohnungen verfügten über eine für die damalige Zeit vorbildlichen Ausstattung, sie besaßen Zentralheizung, Warmwasserversorung, Gas-Kohle-Herde in den Küchen und eine zentrale Enstaubungsanlage. Die Erschließung der Anlage über die vier Höfe erfolgte durch den namensgebenden Privatweg. Die Ideal-Passage wird auch heute noch von der Baugenossenschaft IDEAL verwaltet und betrieben. Artikel vom 15. September 2003. Linkrecherche und Photos: Gabriele Kantel, ein Klick auf die Thumbs öffnet vergrößerte Photos in einem neuen Fenster. Werbung |
||||||||||||