Rund um den RollbergDes Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken |
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Tag des offenen Denkmals 2005: Die St. Johannes-Basilika und die Kirche am SüdsternDie zu Neuköllln gehörige St. Johannes-Basilika befindet sich unweit des Südstern an der Lilienthalstraße 3-15. Nach einem Entwurf des Architekten August Menken entstand 1894-97 eine Garnisonskirche in Formen des rheinisch-romanischen Übergangsstils, für die in Berlin stationierten katholischen Soldaten. Es ist die größte katholische Kirche Berlins. Nach der Behebung von Kriegsschäden wurden die Glasfenster 1950-58 nach den Enwürfen von Helga Lingnau-Sachs erneuert.
In Anwesenheit des protestantischen Kaiserpaares wurde die Basilika am 8. Mai 1897 eingeweiht. Daran erinnert die Kaiserloge neben dem Altarraum. Sie wird heute für den Religionsunterricht genutzt.
Auf dem Grundstück der Gemeinde steht das Luftschifferdenkmal und seit 2001 nebenan die Botschaft des Vatikans. Am 8 Mai 1897 wird auch die Garnisonskirche am Südstern in Gegenwart des Kaiserpaares feierlich eingeweiht. Bauherr ist die Heeresverwaltung. Für Entwürfe und Bauausführung zeichnet der Intendantur- und Baurat Ernst August Roßteuscher. Die Kosten für das im damalig hochmodernen neugotischen Stil errichtete Bauwerk betrugen stolze 750.000 RM. Das heißt, ca. 466 M pro qm bebaute Fläche bzw. ca. 468 M für jeden Sitzplatz. Für das Bauwerk (außen) wurde Schlesischer, Alt-Warthauer Sandstein verwendet, für die Innenverkleidung Gothaer Sandstein.
Mehr zur Geschichte der beiden ehemaligen Garnisonskirchen: Artikel vom 11. September 2005, Text und Photos: Gabriele Kantel. Ein Klick auf die Bilder öffnet eine Vergrößerung in einem neuen Fenster. Werbung |
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