Britz ist ein Ortsteil im Bezirk Neukölln von Berlin. Britz ist bekannt geworden durch die Sendeanlage des Deutschlandradios (früher Sendeanlage des RIAS), die Hufeisensiedlung und die Großwohnsiedlung Britz-Buckow-Rudow, die seit 2002 einen eigenen Ortsteil Berlin-Gropiusstadt bildet.
Britz wird 1237 erstmals urkundlich erwähnt als Dorf Britzig, im Landbuch Kaiser Karls IV wird es als Briczik geführt. Der Ursprung des Namen liegt im sorbisch-wendischem, zu vergleichen mit den obersorbischen přistaw (der Hafen) oder předměsto (Vorstadt bzw. Vorort). Hierbei ist zu erwähnen, dass die Orte Neuköllns (Nowe Chelno) von jahrhundertelanger Ansiedlung vorwiegend nordböhmischer Handwerker geprägt wurden.