Rund um den Rollberg

Montag, den 6. Oktober 2008

Städtebauliche Führung mit dem Baustadtrat

Künftige Veränderungen rechts und links von der Karl-Marx-Straße: Am Freitag, dem 17.10.2008 startet um 16:00 Uhr vom Kindl-Gelände ein Spaziergang durch den Norden Neuköllns mit Baustadtrat Thomas Blesing. Zu dieser kostenlosen Führung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um vorherige Anmeldung unter 6809-2261 gebeten.

Sudhaus der ehemaligen Kindl-Brauerei auf dem Rollberg

Startpunkt ist das ansonsten für die Öffentlichkeit unzugängliche Sudhaus der ehemaligen Kindl-Brauerei, Werbellinstraße 50 in Berlin-Neukölln. Nach Informationen über die aktuelle Weiterentwicklung des ehemaligen Brauerei-Betriebsgeländes geht es weiter zur Alten Post, die derzeit die »Aktion! Karl-Marx-Straße« beherbergt, und dann über den Platz der Stadt Hof zur stark frequentierten Passage an der Karl-Marx-Straße. Über die Richardstraße wird der Richardplatz angesteuert, danach setzt sich der Tross über die Kirchhofstraße wieder in Richtung Karl-Marx-Straße in Bewegung. Endpunkt wird nach ca. zwei Stunden die S-Bahnbrücke Neukölln sein. (Photo: Gabriele Kantel)

Neuköllner kämpfen mit Kreide gegen Koks

So konnte es einfach nicht weitergehen. Spätestens als sie hörte, daß die Drogenhändler aus dem Neuköllner Volkspark Hasenheide nun auch schon Kita-Kindern Rauschgift anbieten, »da war Schluss mit lustig«, sagt Marion Lira, 56 Jahre. Seit 40 Jahren lebt sie in dem Kiez an der Wissmannstraße, wo sie einen kleinen Laden betreibt. Daß die Hasenheide seit Jahrzehnten als Drogenschwerpunkt gilt, daran hatte sie sich mehr oder weniger gewöhnt. Doch das, was sich derzeit im Park abspiele, gehe einfach zu weit, sagt sie. Zusammen mit ihrer Nachbarin, der Künstlerin »Mo.Skito«, startete die Ladeninhaberin eine Initiative gegen die Drogenszene im Park. Am vorigen Wochenende malten die Frauen mit Kreidefarbe »Benimm-Regeln« für die Dealer und Sprüche auf den Asphalt eines Zufahrtsweges zum Park. (Quelle: Tagesspiegel.de)

Riesiges Wohngebiet auf Flughafen Tempelhof geplant

Flughafen Tempelhof

Auf dem Berliner Flughafen Tempelhof sollen in den Jahren nach der Schließung neue Wohngebiete entstehen. Das geht aus dem Plan für eine Internationale Bauaustellung (IBA) hervor, den Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Freitag in Berlin vorstellte. Das zehnjährige Entwicklungsprojekt soll 2010 starten. Die 5.000 Wohneinheiten sollen am Rande des Areals rund um eine Parklandschaft entstehen, die über die Hälfte des fast 400 Hektar großen Gebiets einnehmen würde. Für das historische Flughafengebäude wird ebenfalls eine neue Nutzung gesucht. Dafür können von diesem Montag an Investoren und Architekten Ideen vorlegen. (Quelle: Tagesspiegel.de, Photo: Jörg Kantel)

blog/montag_den_6._oktober_2008.txt · Zuletzt geändert: 2011/07/07 16:52 (Externe Bearbeitung)
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