Rund um den Rollberg

Montag, den 15. Juni 2009

Information Overload

Michaela K. vom Kulturnetzwerk Neukölln hat anscheinend das Internet nicht wirklich verstanden. Innerhalb von 2 Stunden schickte sie heute vier ziemlich gleichlautende Presseerklärungen via Email heraus mit insgesamt über 20 MB an Anhängen. Liebe Frau K., es ist zwar schön, daß sie eine schnelle Internet-Verbindung haben, aber das ist a) in Neukölln noch nicht überall üblich und b) sollte man als Verantwortliche für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Netiquette beherzigen. Sonst landet man schneller im Spam-Folder, als einem lieb ist. Und eine Presseerklärung, die zur Abwechslung dafür gut strukturiert und lesbar ist, hätte es auch getan.

Ich steh im Regen ...

Ich steh im Regen ...

und warte auf Euch (und Euch). (Photo: Jörg Kantel)

Wer nichts zu verlieren hat …

Navajo-Indianern ist die Krise ziemlich schnuppe. Neuköllnern auch … Und das ist kein »anderes Wertesystem«, wie uns der Spiegel vorfabuliert, sondern wer schon arbeitslos ist, kann keine Angst mehr davor haben. Und Häuslebauer-Kredite haben Neuköllner Sozialhilfeempfänger auch noch nie bekommen. (Quelle: Spiegel Online)

blog/montag_den_15._juni_2009.txt · Zuletzt geändert: 2011/07/07 16:52 (Externe Bearbeitung)
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