Auch wenn andere es anders sehen mögen: Das ist Behördenschikane. Seit im Januar der Berlinpass eingeführt wurde, den neben Hartz-IV-Beziehern auch Empfänger von Sozialhilfe oder Grundsicherung sowie Asylbewerber beantragen können und der Vergünstigungen wie billige Eintrittskarten und das BVG-Sozialticket ermöglichen soll, ist die Kundenzahl in der Donaustraße im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gestiegen. »Kunden« müßten mit einer Wartezeit von bis zu fünf Stunden rechnen. Aber statt die Bedingungen zu verbessern und die Bürger menschenwürdig zu versorgen, wird ein Wachmann eingestellt, der für »Ruhe und Ordnung« sorgen soll. Das ist die Buschkowskysche »Law and Order«-Mentalität.
Ein besonders überraschendes Exemplar für unsere beliebte Serie Wohnsitz Neukölln kam mir heute früh vor die Linse:
So warm ist es doch eigentlich noch nicht, daß man jetzt schon wieder die Liegestühle rausholt. (Photo: Jörg Kantel)
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