Rund um den Rollberg

Donnerstag, den 6. März 2008

Wohnsitz Mittelweg

Ein weiteres Fundstück aus unserer beliebten Serie Wohnsitz Neukölln.

Der Ausverkauf der Neuköllner Kultur hat begonnen

Neukölln trennt sich vom Saalbau: Das Bezirksamt Neukölln sucht einen privaten Betreiber für seine älteste Spielstätte - den 132 Jahre alten Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141. Der Bezirk begründet dieses Schritt mit den Sparauflagen des Senats. Der Saalbau steht unter Denkmalschutz, im Großen Saal ist Platz für 350 Besucher, im kleinen für 100. [Berliner Zeitung]

Fantasie mit Schneegestöber

Die Landebahn als Spazierweg im Park: Während sich die Anhänger des Tempelhofer Airports auf den Volksentscheid zum Erhalt des Verkehrsflughafens vorbereiten, hat Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern ihre Planungen für die künftige Nutzung des Flugfeldes vorgestellt. Auf der Fläche, die etwa so groß ist wie 580 Fußballplätze, sollen ein Park, 5.000 Wohnungen sowie 10.000 Arbeitsplätze entstehen.

Flughafen Tempelhof

Ulrich Paul von der Berliner Zeitung meint dazu: »Gut ist die Vorstellung, das Feld zu einem Park zu gestalten. Die Ideen für 10.000 Arbeitsplätze und für 5.000 Wohnungen erinnern aber an die überzogenen Planungen zu Beginn der 90er-Jahre, als die Stadtplaner meinten, sie müßten für Hunderttausende Zuziehende viele neue Stadtviertel errichten. Bekanntlich ist die damals erwartete Bevölkerungsexplosion ausgeblieben. Die Neubaupläne für Tempelhof sind zur Zeit reine Fantasie. Der Senat kann schon froh sein, wenn er überhaupt das Flughafengebäude sinnvoll vermieten kann.« Dem ist nichts hinzuzufügen. [Photo: Jörg Kantel]

blog/donnerstag_den_6._maerz_2008.txt · Zuletzt geändert: 2011/07/07 16:51 (Externe Bearbeitung)
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