Die Unesco hat sechs Siedlungen der Berliner Moderne in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das entschied vorgestern das Welterbekomitee im kanadischen Quebec. Die denkmalgeschützten Siedlungen repräsentierten einen neuen Typ des sozialen Wohnungsbaus aus der Zeit der klassischen Moderne und hätten in der Folgezeit beträchtlichen Einfluß auf die Entwicklung von Architektur und Städtebau ausgeübt, hieß es in der Begründung der Unesco.
Neben der Hufeisensiedlung in Britz wurden die Tuschkastensiedlung Falkenberg, die Wohnstadt Carl Legien in Prenzlauer Berg, die Ringsiedlung in Siemensstadt, die Siedlung Schillerpark im Wedding und die Weiße Stadt in Reinickendorf in die Welterbeliste aufgenommen. Sie alle entstanden zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Machtantritt der Nationalsozialisten. (Photo: Jörg Kantel)
Diskussion