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Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Osterspaziergang in Britz

Britzer Mühle, Britzer Garten und das Britzer Baumblütenfest.

Die Britzer Mühle

Der historische Bau der Britzer Mühle am Buckower Damm 130 am Rande des heutigen Britzer Gartens, wurde 1865 als zwölfeckige Galerie-Holländer-Windmühle (20 m Höhe) durch den Müllermeister Johann W. G. Dörfer errichtet. Nach längerem Stillstand nahm 1987 der holländische Müller Piet Leeuw im Auftrag der BUGA-Gesellschaft den Betrieb wieder auf. Seitdem wird die Mühle auch zu Ausbildungszwecken zukünftiger Hobby-Windmüller genutzt. Die Ausbildung zum Müllerhandwerk dauert zwei Jahre.

Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005

Heute ist die Grün Berlin Park GmbH für die Britzer Mühle verantwortlich. Sie bietet in Kooperation mit dem Müllerverein von März bis November Führungen an. Diese finden immer donnerstags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 16 Uhr statt. Die neuesten Attraktionen sind Back-Kurse oder »Vermehlungen« — standesamtliche Trauungen in der Britzer Mühle.

Eine Seite zur Geschichte der Britzer Mühle.

Der Britzer Garten

Der Britzer Garten wurde am 26. April 1985 als »Bundesgartenschau Berlin 1985« eröffnet und feiert daher in diesem Jahr sein 20. Jubiläum. Der im Süden des Bezirks Neukölln liegende Erholungspark ist 90 Hektar groß. Um einen künstlich angelegten, 8 Hektar großen See sind drei 56, 60 und 63 Meter die Umgebung überragende Hügel gruppiert. In die Parklandschaft eingeordnet liegen thematisch gestaltete Gärten, wie zum Beispiel den Rosengarten, und eine Große Sonnenuhr. Über den See führt die sogenannte Rhizomatische Brücke. Das als Erdarchitektur gestaltete Café am See am Eingang Mohriner Allee zählt zu den architektonischen Besonderheiten. Am Rande des Parks steht die zur Bundesgartenschau restaurierte, oben erwähnte Britzer Windmühle. Von Frühjahr bis Herbst verkehrt im Park die Britzer Museumsbahn. Und das Freilandlabor Britz besteht seit 1987 und hat das Ziel, Umweltbildung zu fördern und Öffentlichkeitsarbeit für den Natur- und Umweltschutz in Berlin zu leisten.

Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005
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Das Gelände der Bundesgartenschau 1985 ist heute eine der attraktivsten Erholungsanlagen Berlins. Es war die erste große Parkanlage, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der damals noch geteilten Stadt entstand.

Natürlich lockt der Park auch viele Photographen an.

Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005

Auf dem Weg vom Britzer Garten zum Gutshof Britz kommt man an den Sendeanlagen des Deutschlandradios vorbei, die auf dem Gelände einer ehemaligen Baumschule stehen. Seit 1946 sendete von hier aus mit großen und starken Antennen (160 und 144 Meter hoch) der RIAS Berlin (RIAS: Rundfunk im amerikanischen Sektor) in das Gebiet der späteren DDR. Er war ein wichtiges Propagandainstrument im kalten Krieg. Nach der Wende wurde die Sendeanlage vom Deutschlandfunk übernommen.

Das Britzer Baumblütenfest

Das Britzer Baumblütenfest findet seit 1954 am Gutspark Britz statt. Es ist ein klassischer Berliner Straßenrummel, wie ihn der Neuköllner so liebt, mit Auto-Scooter, Schießbuden und Markständen. Und im Festzelt kann man das erste Frühlingsbier bei wechselndem Musikprogramm genießen.

Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005 Britz im März 2005, Photo: Gabriele Kantel, 25.03.2005

Und wer nun neugierig geworden ist, kann hier etwas über die Geschichte von Alt-Britz erfahren.


Und hier geht es zur Photostrecke (28 Bilder).

Artikel vom 28, März 2005. Alle Photos: Gabriele Kantel. Ein Klick auf die Bildchen öffnet Vergrößerungen in einem neuen Fenster.




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