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Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Daily Link Icon Donnerstag, den 14. Februar 2008
Wohin am Wochenende?

Vielleicht ins Rroma Aether Klub Theater in der Boddinstraße 5? Denn dort spielt am Freitag, den 15. Februar um 21:00 Uhr Chiha Sautner (Gesang), Lamine Belaala (Gesang, Laute, Geige, Gitarre) und Band. Es soll ein Abend der arabisch-andalusischen Musiktradition werden. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. [Amrai H. per Email.]

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Neues von Murat Topal

Murat Topal, der aus Neukölln stammende (ehemalige) Kreuzberger Streifenpolizist türkischer Herkunft Grins mit der komödiantischen Ader hat nach mehr als zwei Jahren ein neues Programm auf die Beine gestellt: »Tschüssi Copski«. Premiere ist am 27. Februar in der ufaFabrik in Berlin-Tempelhof, danach läuft das Programm bis zum 24. März jeweils Mittwochs bis Sonntags (auch Ostersonntag) durch. Beginn ist jeweils um 20:30 Uhr.

Zur Einstimmung hier ein Ausschnitt aus seinem alten Programm »Getürkte Fälle« - WikipediaLogo Murat Topal bei Nightwash. [Murat T. per Email.]

Bozo /

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Daily Link Icon Dienstag, den 12. Februar 2008
Olga Benario: Ein Stolperstein zum 100. Geburtstag

Stolperstein erinnert an Olga Benario: Heute wäre WikipediaLogo Olga Benario-Prestes (1908-1942) einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Grund wird um 17:00 Uhr vor dem Wohnhaus Innstraße 24 ein Stolperstein für die deutsch-brasilianische Kommunistin eingeweiht. Erwartet wird Benarios Tochter Anita Prestes, die 1936 im Frauengefängnis Barnimstraße geboren wurde. Ihre Mutter wurde 1942 zusammen mit anderen Frauen in der Gaskammer der Euthanasie-Tötungsanstalt Bernburg ermordet. Seit mehreren Jahren hat sich der Freundeskreis der Neuköllner Galerie Olga Benario darum bemüht, mit einem Stolperstein an die Namensgeberin der Galerie zu erinnern.

Galerie Olga Benario

Als 16-Jährige kam Olga Benario 1925 von München nach Neukölln und zog zur Untermiete in die Innstraße 24. Sie arbeitete im Kommunistischen Jugendverband. Im Auftrag der Kommunistischen Internationale begleitete sie später ihren Lebensgefährten Luiz Carlos Prestes, Generalsekretär der KP Brasiliens, in die Sowjetunion und nach Brasilien. Dort wurde sie verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert. [Berliner Zeitung, Photo: Jörg Kantel]

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Daily Link Icon Montag, den 4. Februar 2008
Endspurt für Tempelhof?

Obwohl die Unterschriften für das Volksbegehren vermutlich ausreichen, habt Ihr noch bis zum 14. Februar Zeit, Eure Stimme für den Erhalt des Flughafens Tempelhof abzugeben.

Warum ich für den Erhalt bin? Eigentlich bin ich ja gegen einen Flughafen inmitten der Stadt (immerhin wohnen wir in der Einflugschneise), aber die Pläne, die der Senat bisher vorgelegt hat (sowohl die »Vorzugsvariante« aus dem Jahre 1994 als auch das Konzept der Senatsverwaltung aus dem Jahre 1999) sehen eine Bebauung von über einem Drittel der Freifläche vor (unter anderem mit Bürohochhäusern, als ob nicht schon genug davon in Berlin leerstehen). Und das ist noch nicht einmal amtlich, denn Beschlüsse über die Nachnutzung gibt es noch gar nicht und so sehe ich schon hungrige Investoren noch mehr Stücke vom Tempelhofer Feld klauben.

Denn solange es keine besseren Konzepte gibt, will ich lieber alles beim Alten haben und weiterhin den zweitschönsten Sonnenuntergang Berlins von der Oderstraße aus genießen (der schönste ist der Blick auf den abendlichen Jungfernsee von Schloß Glienicke aus). Und wenn Ihr das Gefühl habt, ich traue den (Berliner) Politikern nicht über den Weg, so täuscht es Euch nicht. [Video: Gabi]

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