Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Daily Link Icon Montag, den 30. April 2007
Gartenkulturpfad Neukölln

Am Freitag, den 11.Mai.2007, um 11 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Gartenkulturpfads Neukölln statt.

Ort: Ausbildungszentrum des Naturschutz- und Grünflächenamts von Neukölln, Neuköllnische Allee 123, 12057 Berlin

Körnerpark, Photo: Gabriele Kantel

Am Anfang stand die Idee der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. mit dem Gartenkulturpfad, »Garten, Mensch, Natur und Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und deutlich zu machen, wie wichtig Gärten und Parks für die Lebensqualität der Menschen sind.«

Diese Idee haben das Kulturnetzwerk Neukölln e.V. und der Förderverein der August Heyn Gartenarbeitsschule Neukölln e.V. für Berlin Neukölln aufgegriffen, um die unzähligen gärtnerischen Kleinode des Bezirks vorzustellen. Bei der Recherche nach geeigneten Stationen für den Gartenkulturpfad Neukölln wurde schnell klar, dass Neukölln viel zu groß ist und zu viele Facetten bietet, um sich auf ausschließlich eine Route zu beschränken. So wurden fünf Rundgänge durch das grüne Neukölln entwickelt, aufgeteilt nach den Neuköllner Stadtgebieten.

Route 1: Vom Richardsdorf zur interkulturellen Großstadt

...führt 10 km durch das lebendige innerstädtische, interkulturelle Neukölln mit seinem Künstlerkiezen und Parks.

Route 2: Köllnische Heide

...führt 5 km durch Wohn-, Park- und Kleingartenanlagen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Route bietet zudem die Gelegenheit, die gärtnerische Ausbildungsstätte des Bezirks zu besichtigen.

Route 3: Britz, Mittelalterliches Gut, Großsiedlung, Naturdenkmal

...führt 7 km durch den Ortsteil Britz, der architektonische Highlights wie das Schloss Britz und die Gartenstadt Hufeisensiedlung zu bieten hat. Außerdem lohnt sich ein Abstecher in die August - Heyn - Gartenarbeitsschule Neukölln.

Route 4: Der Britzer Garten

...stellt den Britzer Garten (das BUGA-Gelände von 1985) mit dem Freilandlabor Britz vor.

Route 5: Rudow, Spuren der Eiszeit

...zeigt ca.12 km des fast ländlichen Rudows. Waldstücke, Wiesen und Pfuhle sind hier ebenso zu entdecken, wie der historische Dorfkern Rudow mit der Alten Dorfschule Rudow, die heute ein Kulturzentrum ist .

Mehr Infos gibt es hier... [Photo: Gabriele Kantel]

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Die Freiluftsaison hat begonnen

Das Wetter ist schön und man kann auch in Neukölln wieder draußen sitzen...

Wohnsitz Neukölln, Photo: Gabriele Kantel

In der WikipediaLogo Mainzer Straße wurden die Möbel schon mal wieder ins Freie geschafft. [Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Dienstag, den 24. April 2007
Schöner Wohnen in Neukölln

Nach dem Frühjahrsputz: Zu zweit in der milden Frühlingssonne die Aussicht auf den Wasserturm genießen...

Stühle am Mittelweg

Aus unserer beliebten flickr-Serie Wohnsitz Neukölln. [Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Donnerstag, den 19. April 2007
Neuköllner Hundehaufen

Neukölln vermüllt. Und wer ist schuld? Die Hunde!

Neuköllner Hundehaufen, Photo: Jörg Kantel

Weil sie jetzt auch schon den gesamten Inhalt der Kleiderkammer auf die Straße scheissen.

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Daily Link Icon Mittwoch, den 18. April 2007
Rummel in der Hasenheide

Noch ist es ruhig, doch bald steppt hier wieder der Bär: Die dreiwöchigen Neuköllner Maientage werden übermorgen, am 20. April 2007 um 16:00 Uhr eröffnet.

Jahnpark in der Hasenheide, kurz vor den Maientagen, Photo: Gabriele Kantel

Gefeiert wird bis zum 13. Mai. Geöffnet ist täglich von 14:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. [Photo: Gabriele Kantel]

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Daily Link Icon Sonntag, den 15. April 2007
Radwege am Columbiadamm

Und wo wir schon am Columbiadamm waren, konnten wir auch gleich die katastrophalen Radwege dort besichtigen. Und was wir da sahen, spottete wirklich jeder Beschreibung:

Radweg am Columbiadamm

Ich sehe ja ein, daß Baustellen immer Einschränkungen mit sich bringen (auch wenn sich mir der Sinn des Ausbaus des Columbiadamms nicht ganz erschließt). Aber das hier verstößt gegen jede Verkehrssicherungspflicht und zeigt wieder einmal mehr, daß Radfahrer als Verkehrsteilnehmer immer noch nicht in den Köpfen der zuständigen Planungsbehörden angekommen sind.

Zur Dokumentation haben wir auch hier ein flickr-Photoset hochgeladen. Die Photos hat Katrin geschossen.

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Multikultureller Nachbarschaftsgarten

Am Columbiadamm 120 (direkt neben dem »Rosinenbomber«) entsteht zur Zeit der »Multikulturelle Nachbarschaftsgarten Neukölln«. Gestern konnten wir den 1. Vorsitzenden des Trägervereins beim 1. Spatenstich photographieren. Weitere Infos unter www.stiftung-interkultur.de.

1. Spatenstich, Photo: Gabriele Kantel

Und noch mehr Photos in unserem flickr-Photoset »Multikultureller Nachbarschaftsgarten«. [Photo: Gabriele Kantel]

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Daily Link Icon Mittwoch, den 11. April 2007
Green Mapping

In der aktuellen Garten+Landschaft gibt es einen interessanten Artikel von Elizabeth Graff und David Tulloch: Integration von Jugendlichen in die Stadtplanung. Bürgerbeteiligung am Beispiel Green Mapping (PDF Icon, 587 KB).

Green Mapping ist ein interessantes, internationales Projekt zur Bürgerbeteiligung und Emanzipation. Obiger Film zeigt, wie eine Neuköllner Schule, die Kepler Oberschule in der Highdeck-Siedlung, damit ihre Umwelt erforscht.

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Raumpioniere

Book Cover Die Buchdokumentation URBAN PIONEERS, herausgegeben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, stellt über 40 Projektbeispiele aus Berlin vor. Mit Essays und Interviews soll ein umfassender Einblick in den aktuellen Diskurs gegeben und neue Handlungsmodelle für eine Stadtentwicklung durch Zwischennutzung entworfen werden. Für die Stadtentwicklung spielen Zwischennutzungen zunehmend eine strategische Rolle. Dort, wo auf brachliegenden Flächen die Umsetzung klassischer Stadtplanung an ihre Grenzen stößt, entstehen durch die Raumpioniere neue Entwicklungsperspektiven. Auch wenn die Berliner Realität, speziell die der Behörden, dem Anspruch des Buches weit hinterherhinkt, allein als Argumentationshilfe klingt es nach einem »Haben wollen«. [Garten+Landschaft]

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Urbane Gärten

A picture named urbane_gaerten.gif Einladung zum Blog-Karneval: Die Tage werden länger und wärmer, überall sprießt und blüht es. Zeit, den Frühling zu starten. Bevor nun alle grünen Daumen in den Garten verschwunden sind, um sich auf ihrem Stück Scholle Dreck unter den Fingernägeln zu holen, ein letzter Aufruf: Laßt Euch noch zum ersten Blog-Karneval im grünen Bereich einladen. Bei einem Blog-Karneval tragen viele Autoren und Schreiber zu einem Wissensdossier zu einem bestimmten Thema bei. Bei diesem Karneval geht es um urbane Gärten - grau wird grün. [Zebu]

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Daily Link Icon Sonntag, den 8. April 2007
»Wallenstein«: Brandauer sagt ja

Premiere der Produktion des Berliner Ensembles in Zusammenarbeit mit der »Peter Steins Wallenstein GmbH« ist am 19. Mai in der Preuss-Halle, der ehemaligen Kindl-Brauerei in der Werbellinstraße in Neukölln, teilte das von Claus Peymann geleitete BE über das »außergewöhnliche Theaterspektakel« offiziell mit. Jeweils an einem Tag werden alle drei Teile ab 14 Uhr mit einer Aufführungsdauer von etwa zehn Stunden gezeigt.

Mainzer Str. vor der ehemaligen Kindl-Brauerei, Photo: Gabriele Kantel

Neben Brandauer, der im vergangenen Jahr im Berliner Admiralspalast Brecht-Weills »Dreigroschenoper« mit Campino inszeniert hatte, spielen im »Wallenstein« unter anderem Peter Fitz (Octavio Piccolomini), Daniel Friedrich (Graf Terzky), Rainer Philipp (Illo), Jürgen Holtz (Buttler), Walter Schmidinger (Seni Baptista), Roman Kaminski (Wrangel), Elke Petri (Herzogin von Friedland) und Elisabeth Rath als Gräfin Terzky. Nach der Premiere sind noch 29 Vorstellungen in Berlin geplant. Die letzten Vorstellungen sind Anfang Oktober. Am 1. Oktober wird Stein 70 Jahre alt. Das Projekt wird von der Bundeskulturstiftung, der Deutschen Bank Stiftung und Daimler-Chrysler unterstützt. Der Vorverkauf beginnt am 1. März an der Kasse des BE. Die Karten kosten 70 bis 30 Euro, ermäßigt 20 Euro. Mehr hier... [Quelle: Zeit.de, Photo: Gabriele Kantel]

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Daily Link Icon Freitag, den 6. April 2007
Platz unter der Linde: Planungsworkshop am 19. April 2007

Bereits seit Sommer 2006 besteht die Bürgerinitiative Platz unter der Linde, die sich für eine Umgestaltung des Hochbeetes an der Ecke Erlanger Straße/ Reuterstraße zu einem einladenden Stadtplatz einsetzt. Welche Gestaltungsvorstellungen sich mit den Soziale Stadt Fördermitteln in Höhe von 20.000 Euro verwirklichen lassen, soll in einem gemeinsamen Treffen mit dem Bezirksamt Neukölln geklärt werden. Als Termin ist der 19. April 2007 um 19:00 Uhr, vor dem Café Sandmann / Café Şelale (Reuterstraße/Ecke Erlanger Straße) vorgesehen.

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Sasarsteig: Infostand am 21. April 2007

Die Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität des Sasarsteiges als zentrale Wegeverbindung zwischen Karl-Marx-Straße und Volkspark Hasenheide soll mit Mitteln der Sanierungsverwaltungsstelle Neukölln verbessert werden. Zu diesem Zweck fanden bereits im Dezember 2006 bauvorbereitende Maßnahmen statt.

Sasarsteig

Um auch die Nutzungsansprüche der Anrainer und Passanten des Sasarsteiges ausreichend zu berücksichtigen, stellt das Quartiersmanagement-Team am Samstag, 21. April 2007 in der Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr vor Ort die vom Bezirksamt Neukölln erarbeiteten Vorentwürfe zur Gestaltung des Gehwegbereiches und des Schulhofbereiches der Evangelischen Schule Neukölln vor. Zudem sind die Planungen im Schaufenster des Quartiersbüros Erlanger Straße 13 ausgehängt.

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Daily Link Icon Donnerstag, den 5. April 2007
Neuköllner Kamele

Wenn es noch eines Beweises bedarf, daß nicht die Hunde, sondern Kamele für die Vermüllung Neuköllns zuständig sind...

Das Kamel hat den Müllberg erklommen, Photo: Gabriele Kantel

dann ist es dieses Bild! [Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Dienstag, den 3. April 2007
Frühling im Körnerpark

Vor ein paar Tagen von Gabi photographiert:

Frühling im Körnerpakr, Photo: Gabriele Kantel

Zu dem Photo passen diese Zeilen von WikipediaLogo Mascha Kaléko:
Ganz unter uns: Noch kam der Lenz nicht an,
Obgleich schon Dichter Frühlingslieder schrieben.
— Erst wenn man frei auf Bänken sitzen kann,
Dann wird es Zeit, sich ernstlich zu verlieben...

Das vollständige Gedicht gab es heute vor fünf Jahren im Schockwellenreiter.

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Daily Link Icon Montag, den 2. April 2007
Dada ist tot

DADA globo lis mus, das Labor für DADA, Underground, Surreales, Irreales und pure Lebenslust lädt zum Fluxuskonzert Nummer 3 ein:

A picture named dada2.jpg

Rainer Wieczorek (Performance) und Norhiro Misaki (Flügel) spielen am Donnerstag, den 5. April 2007 im Bauchhund Salonlabor, Schudomastr. 38, 12055 Berlin-Neukölln. Der Eintritt beträgt 3 €uro. [agi per Email, Zeichnung: Rainer Wieczorek]

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Ich habe gelesen: Neukölln, Neukölln

Book Cover Daß Cornelia Hüge nicht nur eine profunde (Kunst-) Historikerin ist, sondern auch spannend und lehrreich erzählen kann, hatten wir schon einmal auf einem Kiezspaziergang erleben dürfen. Ihr Buch Die Karl-Marx-Straße. Facetten eines Lebens- und Arbeitsraums erschien zwar schon 2001 im Karin Kramer Verlag, doch hatten wir es erst kürzlich entdeckt. Und es bestätigt den guten Eindruck, den wir von der Autorin hatten: Es ist ein bildreicher Band, voll mit historischen und neueren Photos, Zeicnungen und Karten von Neukölln, begleitet von kurzen, prägnanten Texten, die Geschichte und Gegenwarte der besprochenen Bauwerke entlang der Karl-Marx-Straße durchaus kritisch beleuchten. Frau Hüge beschreibt damit ein Stück Lokalgeschichte an Hand der Magistrale Neuköllns und nach der Lektüre war auch ich wieder eine ganze Menge schlauer. Für jeden, der sich für die Neuköllner Heimatgeschichte interessiert, ist dieses Buch ein Muß.

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