Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Daily Link Icon Sonntag, den 30. April 2006
Aus der Reihe: Angesagte Neuköllner Locations

Heute als kulinarischer Höhepunkt der »leckere Happen« in der Gradestraße.

Zum leckeren Happen

Auch hier steppt der Bär. Grins [Photo: Jörg Kantel]

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Das Quartiersmanagement Flughafenstraße lädt ein

Am Donnerstag, den 4. Mai 2006 umd 19:00 Uhr soll im Quartiersbüro in der Erlanger Straße 13 auf einem Vorbereitungstreffen ein Quartiersbeirat aus der Taufe gehoben werden. Dieser soll bei der Entscheidung mitbestimmen, welche Projekte und Maßnahmen aus den Mitteln des Programms »Soziale Stadt« gefördert werden. Mehr dazu hoffentlich bald auf den Webseiten des Quartiersmanagements Flughafenstraße.

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300 Jahre Schloß Britz

Heute beginnen die Feierlichkeiten zum 300jährigen Bestehen der Perle im Bezirk. Das einstige Gutshaus derer von Britzke stammt aus dem 15. Jahrhundert. Als eigentliches »Geburtsdatum« des Schlosses gilt aber das Jahr 1706. Da baute der damalige Gutsherr, der Hofmarschall Sigismund von Erlach neben dem Gut Britz ein repräsentatives zweigeschossiges Landhaus aus Stein. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Bau um zwei Achsen erweitert und seit dem Ende des 19. Jahrhunderts »Schloß Britz« genannt.

Schloß Britz an einem Frühlingsabend, Photo: Gabriele Kantel, 2. April 2006

Schloß Britz an einem Frühlingsabend (Photo: Gabriele Kantel)

Und dieser Geburtstag wird nun einen ganzen Monat lang gefeiert: Konzerte, Lesungen, Theater, Tanz- und Filmaufführungen werden das 18. Jahrhundert beleuchten. Auf dem Gutshof gastiert der Zirkus Mondeo und ein mittelalterlicher Markt entführt in die Vergangenheit. Höhepunkt ist ein Konzert des Sinfonieorchesters Berlin im Rahmen eines barocken Gartenfestes zum Abschluß des Festmonats am 28. Mai: Die zu solchen Festivitäten unvermeidliche Feuerwerksmusik von Händel erklingt, das Barocktanzensemble contretem(p)s berlin tanzt und art of fire setzt die pyrotechnischen Akzente (also das Feuerwerk zur Musik Grins). Das ganze Programm der Festwochen gibt es hier.

Und auch wir haben schon einmal über Schloß Britz berichtet: Britz im Regen.

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Daily Link Icon Freitag, den 28. April 2006
Jetzt werden alle zu Neukölln-Experten

Wie mündige Bürger die South Bronx retteten: Die New Yorker South Bronx gilt als Inbegriff städtischen Elends. Die Netzeitung sprach mit dem ehemaligen Planungschef über die Renaissance der Bronx und die Probleme Berlin Neuköllns. Ist trotz meiner anfänglichen Skepsis ein sehr lesenswertes Interview. [Netzeitung.de Voice of Germany]

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Daily Link Icon Donnerstag, den 20. April 2006
Angesagte Neuköllner Locations

Heute das Tanzlokal Silbereck in der Silbersteinstraße/Ecke Bendastraße:

Tanzlokal Silbereck, Photo: Gabriele Kantel, 19.04.2006

Hier steppt der Bär! [Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Mittwoch, den 19. April 2006
Wohin morgen?

Korner Vielleicht einmal ins Korner (Mainzer Straße/Ecke Flughafenstraße)? Denn dort spielen morgen ab 20:00 Uhr Sascha Litanin (Gesang, Guitarre) und René Schostak (Guitarre, Gesang) als Duo Decius. Aus dem Flyer: »René Schostak verlieh schon vielen Produktionen internationaler Künstler mit seiner musikalischen Bandbreite, die sich von Blues, Rock, Metal, Jazz bis hin zur Fingerstyle-Technik spannt, eine unverwechselbare Note. Er arbeitete unter anderem mit Jeanette Biedermann, Cäsar, Kristina Bach, Gabi Decker, Jill Morrison, Petticoat und der Markus Küpper Band zusammen.« Hört sich doch interessant an. Und der Eintritt ist frei.

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Senatorin verweigert geplante Ladenzeile am Hotel Estrel

Gropiuspassagen Bisher hielt ich nur grüne Politikerinnen — allen voran die Stadträtin für Stadtentwicklung in Mitte, Dorothee Dubrau, die ihre vorrangige Aufgabe im Kampf gegen Pommesbuden und Würstchenstände sieht — für völlig merkbefreit, aber Ingeborg Junge-Reyer (SPD) kommt ihrem grünen Vorbild schon ziemlich nahe: Erst verhindert sie den Ausbau der Gropiuspassagen und nun verbietet sie dem Hotel Estrel einen Ausbau auf 12.500 m2 Ladenflächen und will nur 2.500 m2 genehmigen. Die Begründung war in beiden Fällen die gleiche: Sie will »den Niedergang« der Einkaufsmeile Karl-Marx-Straße stoppen.

Ey, Frau Junge-Reyer, waren Sie überhaupt schon einmal in der Karl-Marx-Straße? Da ist es nicht so wie in Breckerfeld*). Die Karl-Marx-Straße ist tot, töter, am tötesten. Da helfen auch keine lumpigen 200.000 Euro, um eine Händlergemeinschaft zu initiieren, die ein gemeinsames Marketing mit deutschen, türkischen und arabischen Händlern betreiben soll. Ich muß ausnahmsweise dem Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky Recht geben: Ein Konglomerat aus Rudis Reste Rampe, 99-Cent-Läden, Döner- und Falafel-Buden und ein paar Matratzen-Läden ist keine lebendige Einkaufstraße. Da helfen auch Charme & Anmut nichts. Es fehlen Buchläden, (hochwertige) Bekleidungsgeschäfte, Parfümerien, Geschenkeläden und nette Cafés — alles das, was sich gut im Umfeld eines Hotels wie des Estrel einfügen ließe.

Aber vielleicht fürchtet Frau Junge-Reyer die Konkurrenz und will die Kaufkraft aus Neukölln abziehen und nach Mitte lenken. Oder sie hat Angst um das ICC in Charlottenburg und will das geplante Kongreßzentrum in Neukölln komplett verhindern. Denn für die Interessen unseres Bezirks hat sich der Senat doch nie wirklich interessiert...

*) Wobei wir nichts gegen Breckerfeld sagen möchten: Gabi und ich verbringen gerne unseren Urlaub dort. Aber jemand, der so massiv in die Geschicke einer Großstadt wie Neukölln eingreift, sollte sich vielleicht auch mit der Großstadt auskennen.

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Noch billiger?

In Neukölln wird der Müll noch billiger...

Aktion noch billiger, Photo: Gabriele Kantel, 15. April 2006

Also kauft ein wenig davon. [Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Dienstag, den 18. April 2006
Müllkippe Sasarsteig

Oder: Wenn Sofas Sex haben...

Wenn Sofas Sex haben, Photo: Gabriele Kantel, 15. April 2006

[Photo: Gabi]

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Daily Link Icon Sonnabend, den 15. April 2006
Reibungsfreihe Ostern...

wünschen auch wir allen unseren Leserinnen und Lesern.

Reibungsfreie Ostern (bearbeitet)

Schaufenster im Rollberg-Center (Kindl-Boulevard), Photo: Gabriele Kantel

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Daily Link Icon Donnerstag, den 13. April 2006
Wohin am Wochenende?

Natürlich nach Neukölln in den legendären Blauen Affen, Kottbusser Damm 63, direkt am Hermannplatz. Denn da spielt am Sonnabend, den 15. April um 21:00 Uhr das ebenso legendäre Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester: Der Grindchor.

Die »Nasen« im »Blauen Affen«

Das Video vom letzten Auftritt dort (MPEG, 6,8 MB, filmed by conni) beweist es: Hier geht die Post ab...

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Daily Link Icon Dienstag, den 11. April 2006
Berlin 44 — das ist Neukölln

Von Miklas ins Leben gerufen, von Gabi und mir schon mal ein wenig angefüttert: flickr-Group Berlin 44 (Neukölln).

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Daily Link Icon Sonntag, den 9. April 2006
Bild am Sonntag

Wohnsitz Neukölln (mit Tüten)...

Wohnsitz Neukölln (mit Tüten), Photo: Gabriele Kantel

[Photo: Gabriele Kantel]

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Daily Link Icon Montag, den 3. April 2006
Das ging aber schnell...

Polizeiposten von Schule in Berlin-Neukölln abgezogen: Die Berliner Polizei zieht ihre Posten vor der Rütli-Hauptschule im Bezirk Neukölln wieder ab (wir berichteten). Ab Montag seien keine Beamten mehr vor dem Gebäude, sagte ein Sprecher am Sonntag. Ende des blinden Aktionismus, Beginn des »Weiter so wie bisher...«?

Und die 0,5-Prozent-Partei gibt auch noch schnell ihren Senf zu diesen Vorgängen ab, bevor sie niemand danach fragt: WASG-Erklärung zu Vorgängen an Neuköllner Rütli-Oberschule. [Junge Welt]

Posted by Jörg Kantel | Permalink | |




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