Rund um den Rollberg

Des Schockwellenreiters Neuköllner Chroniken

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Daily Link Icon Sonntag, den 26. Februar 2006
Bild am Sonntag

Aus der Reihe »Farbenfrohes Neukölln«...

Gelbes Haus, Photo: Jörg Kantel, 26.02.2006

an der Emser-/Ecke Ilsestraße. [Photo: Jörg Kantel]

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Daily Link Icon Donnerstag, den 23. Februar 2006
Neukölln privat: Räume für das Festival gesucht

Zum achten Mal verwandelt im Juni das Kulturfestival 48 Stunden Neukölln unseren Bezirk in eine Plattform für aktuelle Kunst. Diesmal steht alles unter dem Motto »Neukölln privat«. Dafür sucht das Kulturnetzwerk Neukölln e. V. noch Wohn- oder Badezimmer, Hausflure, Keller oder Höfe für Installationen, Performances und Lesungen. Interesse? Bitte melden unter (0 30) 68 24 78 21. [Quelle: taz]

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Daily Link Icon Mittwoch, den 22. Februar 2006
Veranstaltungstip: Cajun am Wochenende

Colinda spielen Cajun und Zydeco. Musik aus den »Swamps«, den Sumpfgebieten des Mississippi-Deltas, die in der Besetzung mit Geige, Akkordeon und Gitarre schon seit dem letzten Jahrhundert in den Tanzschuppen Louisianas populär ist.

Sie tanzen für Euch erst den Hackberry Hop (MP3, 4:18 min., 3,9 MB), beklagen dann das Papier in ihren Schuhen (MP3, 3:32 min., 3,2 MB), um uns schließlich dann aufzufordern: Allons a Lafayette (MP3, 3:02 min., 2,7 MB).

Nicht in Lafayette, sondern in Neukölln, im »Blauen Affen« (Kottbusser Damm 63-64, 10967 Berlin, direkt am Hermannplatz) könnt Ihr Colinda am Sonnabend, den 25. Februar 2006 um 21:00 Uhr hören.

Posted by Gabriele Kantel | Permalink | | | Musik

Daily Link Icon Montag, den 13. Februar 2006
Straßenbahn zum Hermannplatz

Es gab eine Zeit, da fuhr die Straßenbahn auch zum Hermannplatz...

Historische Straßenbahn zum Hermannplatz

Heute steht das gute Stück im Depot des Deutschen Technikmuseums Berlin. [Photo: Gabriele Kantel]

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Daily Link Icon Mittwoch, den 8. Februar 2006
Ausstellung im Schillerpalais

Gewalterlebnispark International - Die Malerei von Mike Spike Froidl: »Darf man das?«, fragen sich Besucher der aufwühlenden Gegenwartskunst des zur Zeit in Berlin residierenden Mike Spike Froidl. Der selbsternannte »Chaot« und Don Quixote des Malereibetriebes treibt auch so manchen Kritiker in Erklärungsnöte. Zerstört der 41jährige doch die Ikonen der Medien- und Bilderflut, um sie dann unter verkehrten Vorzeichen wieder zusammenzusetzen. Der Bildersturm des M.S.Froidl findet auf der Leinwand statt. Fusion als Zerstörung und Neubeginn. Chimären aus der heiligen Mutter Theresa und dem unseligen Osama Bin Laden, Kriegsopferkinder deren Blut von der Leinwand spritzt. Und doch geht es in seinem Standing nicht allein um die bloße Provokation.

Ausstellung vom 11.02.06 bis 04.03.06

Vernissage/Filmvorführung am Samstag, dem 11.02.06, 20:00 Uhr: Mike Spike Froidl zeigt seinen Film »Friedrich II. - der grosse Saupreusse« (Deutschland 2005 / Dauer: 103 Minuten / Darsteller: Demian v. Prittwitz, Susanne Renatus und andere).

Finissage/Lesung am Samstag, den 04.03.06, 20:00 Uhr: Mike Spike Froidl liest aus seinem neuen Roman »Gewalterlebnispark International«.

Eintritt ist frei, aber eine Kollekte erbeten.

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Wohnsitz Neukölln (mit Hund)

So ein Photo hatten wir schon lange nicht mehr...

Winterwohnsitz Neukölln (mit Hund)

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Bildungsoffensive Neukölln: Sprachunterricht und Computerkurse rund um die Schillerpromenade

Unter dem Motto »BONK« (Bildungsoffensive Neukölln) startet jetzt rund um die Schillerpromenade ein weiteres Projekt gegen Ladenleerstand und Verfall im Kiez. Dabei werden leerstehende Geschäfte mit Bildungsangeboten zwischengenutzt, bis sich ein Dauermieter findet. Hausverwalter und Eigentümer fanden sich dazu bereit, ihre Räume zunächst zu den Betriebskosten abzugeben. Damit verbunden ist die Hoffnung, daß die Zwischennutzer auch zu dauerhaften Mietern werden können.

Quelle: Berliner Morgenpost

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Der kunstraum t27 präsentiert die Ausstellung »Frucht der Erkenntnis«

Als Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis begehrten, war laut christlicher Tradition ihre Vertreibung aus dem Paradies besiegelt. Der so in Gang gesetzte Erkenntnisgewinn führte zum Verlust der Unschuld, der ewigen Jugend und zum Einsetzen der menschlichen Triebe. Diese Folgen werden von Helmut Fischer und Ulrich Rastetter in einer Ausstellung des kunstraums t27 in Berlin-Neukölln thematisiert.

Neukölln (bearbeitet)

(Nein, das Photo hat nichts mit der Ausstellung zu tun, wohl aber mit der derzeit grassierenden Wetterlage. Grins)

Helmut Fischer zeigt photographische Aufnahmen, die neben dem Apfel - als der traditionellen Frucht vom Baum der Erkenntnis - auch anderes Obst und Gemüse thematisieren. Der Photograph verfolgt dabei den Verfallsprozess und die schrittweise Auflösung seiner Objekte im Sinne eines »memento mori«. Durch eine technisch ausgeklügelte Manipulation des Entwicklungsprozesses sind die stark verfremdeten Abzüge keineswegs gefällige dokumentarische Darstellungen der Realität. Sie enthalten einen hohen künstlerischen Reiz, der die Verlockung und den Verfall zum Ausdruck bringt.

Der Maler Ulrich Rastetter beschäftigt sich in seinen farbintensiven Arbeiten ebenfalls mit den Folgen der Vertreibung aus dem Paradies. Die teils großformatigen Arbeiten bestechen durch ein stark differenziertes Kompositionsgeflecht aus Farbflächen und Zeichnung. Allein die hohe zeichnerische und malerische Qualität der Gemälde gewährleistet eine ästhetische Befriedigung. Doch hinter den auf den ersten Blick abstrakt wirkenden Kompositionen verbergen sich zusätzlich menschliche Gestalten, die allerdings erst auf den dritten oder vierten Blick zu Tage treten. Konfrontiert mit den Arbeiten Rastetters durchläuft der Betrachter einen Erkenntnisprozess, um das hintergründige Sujet der Arbeiten zu entschlüsseln.

Die Vernissage ist am Freitag, den 17. Februar 2006 um 19:00 Uhr. Chen Yi (Geige) und Shanti Chrissie (Gitarre) bringen ihre »Violet Dreams« zu Gehör; eine innovative Crossover-Mischung aus indischen, orientalischen, irischen und klassischen Klängen mit melancholischer Note.

Ausstellungsdauer: 18. Februar - 10. März 2006

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 15 - 19 Uhr

Der Kunstraum t27 ist in der Thomasstraße 27 in 12053 Berlin-Neukölln.

Posted by Jörg Kantel, Photo: Gabriele Kantel | Permalink | |




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